Liebe Linksletter-LeserInnen,
"Wenn wir zusammen des Überfalls auf Polen am 1. September 1939 gedenken, erinnern wir gleichzeitig daran, dass der 8. Mai, der Tag an dem Deutschland im Jahr 1945 kapitulierte, der Tag der Befreiung war und das insbesondere der Anteil der sowjetischen Soldaten an der Befreiung nicht in Vergessenheit gerät", erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, Landessprecherin und Landessprecher DIE LINKE. NRW. [...]
"DIE LINKE. NRW ruft die Menschen in NRW dazu auf, den Naziaufmarsch in Dortmund zu blockieren. Wir werden niemals aufhören, dem Schwur der Überlebenden von Auschwitz zu folgen: Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg."
Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel
Landessprecherin und Landessprecher
Aktuelle Politik

Dortmund: Aktion 65 plus
(in) Nachdem wir vor zwei Jahren als Seniorenbewegung gegen Faschismus und Krieg unter dem Motto "Wir haben es erlebt! Nie wieder" gegen die Naziprovokationen in unserer Stadt um den Antikriegstag herum aktiv geworden sind und uns 2008 dem Schutz der Stolpersteine auf der Strecke bis zur Synagoge hin widmeten und 2009 eine Blockade der Nazis anstrebten, sehen wir uns wieder von der Notwendigkeit herausgefordert, gegen die Naziprovokation aus Anlass des Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf Polen -- Beginn des Vernichtungskrieges -- vorzugehen. Zum Brief der AG 65 plus

Sarrazin - wieso ist er überhaupt noch da?
(in) Unter dem Titel Rassenwahn pur: Sarrazins "Juden-Gen" hat sich der stellvertretende Landessprecher der NRW LINKEN Helmut Manz zur unapetitlichen Diskussion um Bundesbank-Vorstand Thilo Sarazin (SPD) geäußert: "Seine Gengespinste sind Spinnerei aber leider keine harmlose. Er beschwört mit seinem angeblichen Juden-Gen wohl kaum ungewollt den antisemitischen Mythos vom "ewigen Juden" herauf. Dass er mit seiner Gen-Variante [...] den Rassenwahn der Nazis noch überbietet, mag er nicht bedacht haben. Aber das entschuldigt nichts!"
Ex-BDI-Chef Henkel verteidigt Sarrazins "Meinungsfreiheit" im FOCUS.
Frauenpolitik

Frauenfriedensbewegung: "Die Waffen nieder...!"
(in) Unter dem Titel "Fast vergessen - die Frauenfriedensbewegung in der BRD" gräbt die linke Feministin Florence Hervé (u.a. Autorin von WIR FRAUEN, Weiberlexikon) auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Wissen aus, das nicht verloren gehen darf: Dass die Frauen- und die Friedensbewegung eng miteinander verwoben sind. Uns daran zu erinnern tut gut und ist Ansporn in Zeiten des Vergessens, wo "wir" als Linke einst bereits angekommen waren.
Des Erinnerns würdig ist auch Bertha von Suttner, von der der Satz "Die Waffen nieder...!" stammt. Das Tübinger Institut für Friedenspädagogik hat Lesenswerrtes zur Frauenfriedensbewegung vor allem vor 1945 zusammen gestellt.
Aktiv Vor Ort

4. September 2010 - Dortmund stellt sich quer! DIE LINKE MACHT MIT!
(hwe) Die Neonazis mobilisieren für 4. September 2010 europaweit zu einem sogenannten „Nationalen Antikriegstag“ in die Ruhrgebietsmetropole. Das bundesweite antifaschistische Bündnis „Dortmund stellt sich quer!“, das unter anderem von der Linksfraktion unterstützt wird, ruft dazu auf, den Nazigroßaufmarsch nach dem Vorbild „Dresden“ mittels Massenblockaden zu verhindern. Der Aufruf des Bündnisses wird von über 130 Organisationen, Dutzenden Persönlichkeiten – darunter Evelyn Hecht-Galinski, Oskar Lafontaine, Konstantin Wecker und Hans Modrow – unterstützt. Am letzten Wochenende fand in Dortmund-Dorstfeld (der Stadtteil gilt als regionale Neonazi-Hochburg) eine Pressekonferenz mit Bärbel Beuermann u. a. des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer!“ statt.
Termine rund um den Antikriegstag

Veranstaltungen zum Antikriegstag in NRW
Eine umfassende Übersicht der Aktionen zum Antikriegstag 2010 in NRW sowie der übrigen BRD findet sich auf der Website:
Netzwerk Friedenskooperative, Bonn






